2021_4_Juni Archive - APA-Value-News https://value-news.apa.at/tag/2021_4_juni/ Fri, 25 Jun 2021 08:05:21 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.4 Reuters Report: Digitalformate als Zukunftsasset für Medien https://value-news.apa.at/reuters-report-digitalformate-als-zukunftsasset-fuer-medien/ https://value-news.apa.at/reuters-report-digitalformate-als-zukunftsasset-fuer-medien/#respond Thu, 24 Jun 2021 11:36:42 +0000 https://value-news.apa.at/?p=3806 Österreichische MedienmacherInnen sehen – nicht zuletzt aus den Erfahrungen infolge der Corona-Pandemie – in der Digitalisierung von Nachrichtenangeboten ein wichtiges Asset für die Zukunft der Branche, insbesondere mit Blick auf die junge Zielgruppe. Zu diesem Befund kam eine Podiumsrunde Ende Juni anlässlich der Veröffentlichung des neuen „Reuters Institute Digital News Reports“ im APA-Pressezentrum. In der […]

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Österreichische MedienmacherInnen sehen – nicht zuletzt aus den Erfahrungen infolge der Corona-Pandemie – in der Digitalisierung von Nachrichtenangeboten ein wichtiges Asset für die Zukunft der Branche, insbesondere mit Blick auf die junge Zielgruppe. Zu diesem Befund kam eine Podiumsrunde Ende Juni anlässlich der Veröffentlichung des neuen „Reuters Institute Digital News Reports“ im APA-Pressezentrum. In der von „Falter“-Redakteurin Nina Horaczek moderierten Veranstaltung diskutierten ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, „Kurier“-Chefredakteurin Martina Salomon, APA-Geschäftsführer Clemens Pig und Melisa Erkurt, Gründerin des rein auf Instagram präsenten Jugendportals „Die Chefredaktion“, ihre Schlüsse aus den Resultaten.

Podiumsdiskussion im APA-Pressezentrum, v.l.: Clemens Pig (APA), Melisa Erkurt (Die Chefredaktion), Alexander Wrabetz (ORF), Martina Salomon (Kurier) und Nina Horaczek (Falter, Moderation)

Die Österreich-Auswertung des Reports zeigte unter anderem stark gestiegenes Vertrauen in traditionelle Medien in Pandemiezeiten. Während TV die wichtigste Nachrichtenquelle bleibt und die Nutzung von Printprodukten weiter rückläufig ist, gibt es vor allem bei jungen Menschen einen vermehrten Konsum von Online-Kanälen, insbesondere im Social-Media-Bereich. Zeitgleich steigt auch die Bereitschaft, für digitale News zu bezahlen.

Digital News Report 2021

Wrabetz zeigte sich über die vor allem für die TV- und Radio-Nachrichten des ORF ausgewiesenen hohen Vertrauenswerte erfreut. „Wir dürfen uns aber nicht auf die klassischen Medien verlassen“, mahnte er mit Blick auf die zunehmende Relevanz von digitalen Medien. Hier habe es im Unternehmen insofern einen Paradigmenwechsel gegeben, als Social Media als „dritte Säule unserer Informationsleistung“ zu begreifen sei. Das sei zwar nicht unumstritten, „aber es gibt keine Alternative“. Das ZiB-Format auf Instagram funktioniere gut, im Sommer soll die „Zeit im Bild“ auch auf Tiktok einen Auftritt bekommen, kündigte der ORF-Chef an. Viele junge Menschen würden auf diesem Weg wohl erst mit der Marke ZiB in Berührung kommen.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz

Wrabetz, der am 10. August erneut als Generaldirektor antritt, meinte zudem, die infolge von Corona gestiegenen hohen Vertrauenswerte des Publikums könnten nur durch neutrale Berichterstattung gehalten werden. Denn es zeige sich: Überall dort, wo die Öffentlich-Rechtlichen von einem starken Zugriff durch die jeweils Regierenden geprägt seien – etwa in Polen oder Ungarn -, verlieren sie an Vertrauen und damit auch an Reichweite.

Salomon versicherte, der „Kurier“ habe einen „Digitalisierungsschub“ durch die Pandemie nicht gebraucht, sondern schon vor zwei Jahren das Digitalabo eingeführt und damit inzwischen 20.000 Bezahlabos generiert. Dadurch sei die Gesamtzahl der Abonnentinnen und Abonnenten nach einem Sinkflug wieder gestiegen. Wichtiges Asset dabei seien die mittlerweile sieben Podcasts, die die Zeitung anbietet – mit bis zu 60.000 Hörerinnen und Hörern pro Woche: „Ich war selbst überrascht, wie das abgegangen ist.“ Die große Herausforderung werde freilich sein, die gestiegene Zahlungsbereitschaft zu halten, „denn mit einer rein geprinteten Tageszeitung wird es in Zukunft wohl schwierig werden“.

KURIER-Chefredakteurin Martina Salomon

Pig erklärte, die digitale Transformation der APA sei ein Marathonlauf, „der vor Corona begonnen und jetzt einen Schub erhalten hat“. Das betreffe innovative Lösungen für Kundinnen und Kunden, die laufend entwickelt werden. Die Redaktion habe etwa neben verstärktem Live-Output im Video- und Blog-Bereich neue digitale Angebote entwickelt – etwa leicht verständliche Corona-Nachrichten in zwischenzeitlich elf verschiedenen Sprachen oder zusätzlichen News-Mehrwert auf Basis von Datenjournalismus.

Derzeit arbeite man gemeinsam mit dem ORF und zahlreichen Medien verlegerischer Herkunft an einem „zentralen österreichischen Medien-Login“. Das für Herbst angekündigte Login, das Pig als „aktuell größtes Innovationsprojekt im 75. Jubiläumsjahr der APA“ bezeichnete, schlägt exakt in die Digitalisierungs-Kerbe. Denn wenn in Pandemiezeiten verlässliche Informationen so benötigt würden wie sauberes Trinkwasser, dann brauche es auch einen entsprechend einfachen, medienübergreifenden Zugang, den dieser gemeinsame Medien-Account bieten werde.

APA-Geschäftsführer Clemens Pig

Erkurt sah die Bespielung von Social-Media-Kanälen vor allem im Hinblick auf das junge Publikum gewissermaßen als Grundvoraussetzung – denn: „Wenn wir die erreichen wollen, müssen wir dorthin, wo sie sind.“ Dabei reiche es nicht, wenn Medien einfach klassische Geschichten auch auf Twitter oder Instagram posten. Es brauche neue Erzählweisen und Zugänge. Bei „Die Chefredaktion“ träten die Redakteurinnen und Redakteure beispielsweise mit den Followern in Kontakt und kämen so auch auf einen Teil ihrer Geschichten. Außerdem werde transparent gemacht, wie journalistische Arbeit funktioniere: „Viele junge Menschen glauben, die Redaktion ist auch für die Werbung zuständig.“

Melisa Erkurt (Die Chefredaktion)

Ob man von einem reinen Instagram-Auftritt auch leben könne, wollte Moderatorin Horaczek wissen. Erkurt räumte ein, dass sich ihr Medium derzeit noch über Förderungen finanziere, zeigte sich aber mittelfristig durchaus optimistisch, was zahlungsbereite Userinnen und User anbelangt. „Junge Menschen zahlen auch für Spotify oder Netflix. Man muss ihnen nur interessante Bezahlmodelle anbieten.“

Service:

Der globale wie auch der österreichische Report zum Download:
Digital News Report Österreich

Video-Aufzeichnung sowie APA-Fotogalerie des Events am 23. Juni 2021

Digital News Report

Reuters Institute Digital News Report 

Das Digital News Project des Reuters Institute for the Study of Journalism (RISJ) ist die weltweit umfangreichste Studie, die sich mit dem Wandel des Nachrichten-Nutzungsverhaltens beschäftigt. Für den globalen Bericht 2021 wurden mehr als 90.000 Interviews in 46 Ländern (Europa, Nord-/Südamerika, Asien, Australien) geführt und internationale Trends und Entwicklungen abgeleitet. Österreich ist seit 2015 Teil des Digital News Projects. Als nationaler Partner ist der Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg verantwortlich für die österreichische Teilstudie. Die APA – Austria Presse Agentur fungiert seit fünf Jahren als Kooperationspartner der Universität Salzburg und des Digital News Report Networks Österreich für die Vorstellung der Österreich-Ergebnisse des Reports.

Der Digital News Report liefert einen umfangreichen und international wie auch chronologisch vergleichbaren Überblick zur konkreten Mediennutzung im Land. Er gilt als mittlerweile eine Art Leitwährung der Medienstudien und wird häufig zitiert, wenn aktuelle Mediennutzungsdaten zu Österreich oder auch im internationalen Kontext benötigt werden. Die jährliche Präsentation stellt einen Fixpunkt für alle BeobachterInnen der Medienbranche dar.

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Putin für gemeinsame Standards mit dem Westen https://value-news.apa.at/putin-fuer-gemeinsame-standards-mit-dem-westen/ https://value-news.apa.at/putin-fuer-gemeinsame-standards-mit-dem-westen/#respond Wed, 23 Jun 2021 11:28:53 +0000 https://value-news.apa.at/?p=3689 St. Petersburg/Wien (APA) – Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg gegen „Doppelmoral“ ausgesprochen. „Wir müssen diese Doppelstandards loswerden!“, forderte der russische Präsident am 4. Juni in einer Videokonferenz mit den Chefs internationaler Nachrichtenagenturen, u.a. mit APA-Geschäftsführer Clemens Pig. Angesprochen auf die Verkehrssicherheit angesichts stornierter Flüge gab […]

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St. Petersburg/Wien (APA) – Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg gegen „Doppelmoral“ ausgesprochen. „Wir müssen diese Doppelstandards loswerden!“, forderte der russische Präsident am 4. Juni in einer Videokonferenz mit den Chefs internationaler Nachrichtenagenturen, u.a. mit APA-Geschäftsführer Clemens Pig. Angesprochen auf die Verkehrssicherheit angesichts stornierter Flüge gab sich Putin uninformiert.

„Das höre ich zum ersten Mal“, sagte Putin auf die APA-Frage nach der Absage des geplanten Austrian Airlines Linienflugs aus Wien nach Moskau Ende Mai, weil die russischen Behörden der Maschine keine Genehmigung für eine Alternativroute zur Umgehung des weißrussischen Luftraums erteilt hatten. „Wir haben sehr gute Beziehungen zu Österreich, schätzen das und erachten das Land als verlässlicher Partner in Europa“, betonte Putin.

Erneut zog er einen Vergleich zwischen der von Belarus erzwungenen Landung mit dem regierungskritischen Blogger Roman Protassewitsch an Bord und der Causa des damaligen bolivianischen Präsidenten Evo Morales, dessen Flugzeug 2013 nach dem Entzug von Überfluggenehmigungen durch westeuropäische Staaten in Wien-Schwechat gelandet war. Putin betonte auf Nachfrage von Clemens Pig, dass „Verkehr, Mobilität und Meinungsfreiheit sehr wichtige Werte sind“. Russland „verstecke nichts“ und sei „zum offenen Gespräch bereit“.

Putin forderte „gemeinsame Standards“. Es dürfe nicht sein, dass in Europa Demonstrationen mit Tränengas und Gummigeschoßen, die zum Verlust eines Auges führen können, aufgelöst werden dürfen, in Belarus aber Verhaftung von Demonstranten nicht. Es sei nötig, allgemeingültige Kriterien für den Umgang mit Demonstrationen zu formulieren, erklärte Putin.

Der Präsident verteidigte außerdem das umstrittene Gesetz gegen „ausländische Agenten“. Russland verhindere damit die Einmischung in seine inneren Angelegenheiten. Aufgrund des Gesetzes mussten zuletzt mehrere Medien ihre Arbeit einstellen. Putin dagegen erklärte, dass die Medienvielfalt in seinem Land groß sei. Zudem warf er dem Westen vor, russische Journalisten insbesondere des russischen Staatssenders RT mit Schwierigkeiten zu konfrontieren. Es gebe Versuche, die Arbeit russischer Journalisten zu „ersticken“ durch technische und finanzielle Schranken. Putin forderte hier Gleichbehandlung.

Transkript des Gesprächs zwischen Wladimir Putin und Clemens Pig am 4. Juni 2021 (Auszug):

It is now Vienna’s turn, and I am happy to present our Austrian colleague, President and CEO of APA Dr Clemens Pig.

Mr Pig, as well as APA, is taking part in our meeting for the first time. Back in 2014, Mr Pig was appointed managing director of the APA Group, and in 2016 he became President and CEO. Mr Pig is working on an interesting subject: political communications amid the media’s digital transformation. He has won a lot of prizes and titles. In 2018, the Austrian Journalist magazine named him Media Manager of the Year, and this is the main trade magazine in Austria. In 2021, he was named Communicator of the Year by the Extra 1 magazine. This September APA marks its 75th anniversary, and of course, we congratulate them.

Please, Mr Pig, your question. It is very good that you have joined us.

President and CEO of the Austrian Press Agency (Austria) Clemens Pig (retranslated from Russian): Thank you very much.

Let me also thank you for congratulating us on the agency’s 75th anniversary. Mr President, thank you very much for inviting me to this meeting. Thank you for the opportunity to exchange opinions and ask questions.

How do you assess relations between Russia and Austria? On the one hand, it looks like Russia’s relations with some Eastern and Central European countries like Germany, Slovakia, the Czech Republic, and Poland have deteriorated after reports of hacker attacks and other similar problems. In addition, recently, on May 27, an Austrian Airlines flight from Vienna to Moscow was cancelled, and this became a serious problem because there is no other direct way to get to Moscow from Austria. Mr President, do you think you could use your influence on Belarus to ensure freedom of movement and freedom of information?

Thank you very much.

Vladimir Putin: We have very good relations with Austria. We value them very much and consider Austria to be a reliable partner in Europe; we implement major important projects together, including Nord Stream 2, as I mentioned earlier. Yes, indeed, life is complex and diverse, and there are issues with some European countries that require special attention and efforts at various levels for these relations to improve.

As for what happened to the Austrian Airlines flight, I honestly don’t know; this is the first time I’ve heard about it. I would guess that this is likely due to pandemic restrictions. I just don’t know anything about it. If so, if it is connected with the pandemic, it will pass, the situation will improve in our countries, and flights will be resumed.

As to freedom of movement, I feel that you are bringing me back to the issue of the plane landing in Minsk. I have already answered this question in general. To be honest, I didn’t want to talk about it, but you have forced me to do so. And I would like to strike the ball back to you: what do you think about President of Bolivia Evo Morales’ plane being forced to land in Vienna, escorting him off the plane and searching the presidential aircraft? So, the same thing happened in Vienna; in Vienna they grounded the head of state’s airplane. Sorry, I want to present myself as a hospitable host, but you are just pushing me into these questions. If you can ground the plane of the president of an independent country in Vienna, why can’t they land a plane in Minsk, especially if there was a signal that a bomb had been planted on board?

We just need to measure similar situations with the same yardstick, and not only in this case, but in general. We need to get rid of double standards; you can’t always say that one person can do this, and another cannot. A well-known proverb from the ancient world is well known to us: what is permissible for one person may not be permissible for another. May not be permissible for a bull. What’s that?

Let’s work out common approaches and come up with common assessments. Using tear gas, rubber bullets and water cannons to disperse demonstrations in Europe, and knocking out eyes with rubber bullets, is okay, but when there is an arrest in Belarus, maybe, done in a harsh manner, it is unacceptable. Why? Because European countries are democratic and they can do this in Europe. Let’s then come up with acceptable ways of handling street protests and define what exactly is unacceptable. Let’s develop common criteria and approaches, at least develop common definitions that will be understood by everyone the same way. Then it will be easier for us to give assessments to the events that are taking place in various regions around the world, including Europe.

I will not ask you anything about the President of Bolivia’s aircraft being forced down, but if you choose to comment on it, I think everyone would be interested to hear. Your colleague, who asked me a question like that in relation to my assessment of President Lukashenko’s actions, would be interested as well.

Sergei Mikhailov: Dr Pig, do you have a comment?

Clemens Pig: Thank you very much for your answer, Mr President. Frankly, in my question, I did not intend to touch on the issue of this plane landing nor push you to comment on it. I wanted to ask if your influence could be used.

Vladimir Putin: Used for what?

Clemens Pig: Just take advantage of your reputation to send a signal to everyone and to emphasise that freedom of movement, freedom of information are a great benefit that needs to be protected.

Vladimir Putin: Yes, of course, I fully agree with this. You know, we have a fairly open stance on almost all issues that are sensitive to us all. We are not hiding anything behind our back. We are open to an absolutely candid exchange of information, and we have nothing, strictly speaking, to hide. And we believe that this is the right approach. I have already covered the difficulties that our journalists encounter when working in some European countries or in the United States. They find it difficult to do their job, do you understand? Let’s approach this kind of work with the same yardstick. This also applies to freedom of movement, of course, I agree with you. But I assure you that you are overestimating my influence. I have expressed my position, and we will promote it. I will only be too happy if we work on this together.

Thank you very much.

Sergei Mikhailov: Thank you, Dr Pig.

Mr President, thank you.


Quelle: Meeting with heads of international news agencies • President of Russia (kremlin.ru)

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Digital – aber sicher?! https://value-news.apa.at/digital-aber-sicher/ https://value-news.apa.at/digital-aber-sicher/#respond Wed, 23 Jun 2021 11:28:09 +0000 https://value-news.apa.at/?p=3789 Und diese Attacken sind keine Seltenheit: Laut einer aktuellen KPMG-Studie waren 60 Prozent der heimischen Unternehmen in den letzten zwölf Monaten Ziel von Cyber-Angriffen, 38 Prozent der Befragten haben in der Pandemie eine Zunahme der Attacken wahrgenommen. „Die Sicherheitslage hat sich verschärft, Österreich ist stärker in den Fokus internationaler Cyberattacken gerückt“, bestätigt auch Gerald Steiner, […]

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Und diese Attacken sind keine Seltenheit: Laut einer aktuellen KPMG-Studie waren 60 Prozent der heimischen Unternehmen in den letzten zwölf Monaten Ziel von Cyber-Angriffen, 38 Prozent der Befragten haben in der Pandemie eine Zunahme der Attacken wahrgenommen. „Die Sicherheitslage hat sich verschärft, Österreich ist stärker in den Fokus internationaler Cyberattacken gerückt“, bestätigt auch Gerald Steiner, Bereichsleiter Managed Services bei APA-Tech.

Unternehmen müssen also mehr denn je die Verlässlichkeit ihrer Geschäftsprozesse sicherstellen, zusätzlich finden diese in einer immer komplexeren und von Abhängigkeiten geprägten Umgebung statt. Weit verbreitet sind dabei DDoS-Attacken, die ein System durch Überlastung lahmlegen. (Details siehe auch im Interview unten.) Als Ransomware werden wiederum Schadprogramme bezeichnet, die den Zugang zu Daten verhindern und das Unternehmen zur Zahlung von Lösegeld zwingen.

Wie aber können oder müssen Unternehmen ihre IT-Sicherheit bestmöglich gewährleisten? „Erster Schritt ist die laufende Information und Sensibilisierung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch interne Kampagnen. Auf der technischen Seite reicht es längst nicht mehr, eine simple Firewall zu haben. Für alle Services und Applikationen sind jeweils eigene Sicherheitsschranken nötig. Ein intelligentes Kontrollsystem muss diese wiederum überwachen, frühzeitig verdächtige Aktivitäten erkennen und in Echtzeit darauf reagieren“, sagt Steiner. Laufende Tests – intern, aber auch extern – und Nachbesserungen sind Pflicht. Zusätzlich ist es notwendig, die aktuelle globale und lokale Sicherheitslage zu kennen.

„Die Sicherheitslage hat sich verschärft, Österreich ist stärker in den Fokus internationaler Cyberattacken gerückt.“

Gerald Steiner, APA-Tech

Das bestätigt auch Ulrich Fleck, Geschäftsführer von SEC Consult Österreich, einem der weltweit führenden Beratungsunternehmen im Bereich Cyber- und Applikationssicherheit: „Die Digitalisierung fast aller Unternehmensbereiche eröffnet Cyberkriminellen eine riesige Menge an Angriffsvektoren. Allein die Vielfalt der möglichen Einfallstore zu erkennen und immer up to date zu bleiben, übersteigt die Ressourcen mittlerer Unternehmen bei Weitem. Externe IT-Sicherheits-Profis, deren tägliches Brot es ist, Sicherheitslücken aufzuspüren und Gefahren aus dem Cyberspace zu begegnen, sollten daher früh in die Gestaltung einer sicheren IT-Landschaft eingebunden werden. Sie können dank ihres spezialisierten Wissens und ihrer Erfahrungen Lücken beseitigen, noch bevor sie dem Unternehmen gefährlich werden.“ In beinahe allen Unternehmen sei es heutzutage sinnvoll, für eine sichere IT-Umgebung und Infrastruktur auf externe ExpertInnen zu setzen: „Nicht nur Unternehmen, die auch Online-Handel betreiben, sind heute von der Sicherheit ihrer Webanwendungen abhängig, um ihr Kerngeschäft zu sichern. Unternehmen aus nahezu allen Branchen müssen auf den sicheren und störungsfreien Betrieb ihrer Systeme und Plattformen bauen können. Compliance-Verstöße oder erfolgreiche Hacks ziehen mit dem wirtschaftlichen Schaden zugleich auch einen Image- und Vertrauensverlust nach sich, der existenzbedrohend sein kann“, so Fleck.

„Compliance-Verstöße oder erfolgreiche Hacks ziehen mit dem wirtschaftlichen Schaden zugleich auch einen Image- und Vertrauensverlust nach sich.“

Ulrich Fleck, SEC Consult Österreich

So wie in vielen Bereichen der digitalen Welt sind also Kooperation und Sharing von Expertise angesagt. Doch wie findet man den richtigen Outsourcing-Partner des Vertrauens für ein derart heikles und kritisches Thema? „Eine starke Vertrauensbasis und Offenheit sind essenziell – immerhin muss ich einem Security-Partner auch eventuelle Schwachstellen und besonders wertvolle Informationen darlegen. In der praktischen Zusammenarbeit ist Prozessorientierung wichtig; im Fall einer Attacke müssen viele Bausteine automatisiert ineinandergreifen, und auch danach ist eine Feedbackschleife zur laufenden Verbesserung nötig. Der richtige Outsourcing-Partner sollte außerdem meine Branche und deren Geschäftsprozesse kennen und verstehen“, erläutert APA-Tech-Sicherheitsexperte Steiner.

„Idealerweise begleiten Cybersecurity-SpezialistInnen Unternehmen von Anfang an und helfen, eine sichere IT-Landschaft aufzubauen und Awareness für die IT-Sicherheit bei MitarbeiterInnen wie auch in der Führungsebene zu schaffen. Ebenso wichtig sind auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene Testungen von IT-Anwendungen und der Infrastruktur, um Schwachstellen zu identifizieren und Lösungen zur Beseitigung von Sicherheitslücken abzuleiten. IT-Systeme sind wie ein Organismus immer wieder Veränderungen unterworfen, die neue Lücken eröffnen können, daher sind regelmäßig  durchgeführte Überprüfungen dringend ratsam“, betont Fleck. Auch Gefahren ändern sich laufend – deshalb ist auch hier niemals 100-prozentige Absicherung möglich, denn jede Sicherheitslücke wird irgendwann zum ersten Mal entdeckt und ausgenützt, bevor sie geschlossen werden kann.

„Idealerweise begleiten Cybersecurity-SpezialistInnen Unternehmen von Anfang an.“

Ulrich Fleck, SEC Consult Österreich
Gerald Steiner

Die wichtigsten Fragen zu Cyber-Attacken

APA-Tech Security-Experte Gerald Steiner im Interview

Was ist eine DDoS-Attacke?

Gerald Steiner: DDoS bedeutet Distributed Denial of Service. Das Prinzip einer DDoS-Attacke ist es, durch gezielte Überlastung eines Systems dieses zum Ausfall oder massiver Verlangsamung zu bringen. Diese Form ist derzeit relativ weit verbreitet, weil sie für die angreifende Person vergleichsweise „günstig“ durchzuführen ist: Man braucht wenig Know-how und im Darknet lassen sich diese Attacken sogar um wenig Geld „einkaufen“. Besonderer Nachteil für die angegriffene Organisation ist leider hierbei, dass die Attacken extrem schwer rückzuverfolgen sind – man kann den Angriff zwar anzeigen, aber es ist für die Behörden in vielen Fällen unmöglich, den Ursprung und damit die Täter zu finden.

Wie läuft eine Cyber-Attacke typischerweise ab?

Gerald Steiner: Idealerweise hat ein Unternehmen oder eine Organisation ihre Server und Anwendungen durch ein bzw. mehrere Systeme geschützt. Ein feindlicher Angreifer nutzt nun eine Software, die versucht, zu der Infrastruktur vorzudringen, etwa Schwachstellen bei Systemen auszunutzen um weiter einzudringen. Das Ziel des Unternehmens ist es unter anderem, diesen „Bad traffic“ bereits möglichst „weit draußen“ zu erkennen und abzublocken, also etwa bereits bei Knotenpunkten hin zum World Wide Web zu erkennen, dass diese Angriffe auf die Schwachstellen nicht zum System vordringen können. Durch diese „Mitigation“ wird die Attacke bereits frühzeitig abgefangen. Der Angreifer wird dann möglicherweise andere Wege versuchen, auch AI wird von Schadsoftware eingesetzt. Die Attacke ist dann erfolgreich abgewehrt, wenn das Defense Team keine Auffälligkeiten mehr sieht. Die Systeme sollten regelmäßig auf Schwachstellen überprüft werden, um die Angriffsvektoren so gering wie möglich zu halten.

Welches Ziel verfolgen Cyber-Kriminelle?

Gerald Steiner: Es gibt verschiedene Hintergründe: Bei der typischen „reinen“ DDoS-Attacke ist das Ziel, eine Organisation lahmzulegen und ihr dadurch zu schaden, entweder weil sie ihren Kundenanfragen nicht nachkommen kann oder auch weil sie dadurch Reputation verliert. Eine zweite Möglichkeit ist, durch einen DDoS-Angriff von einer weiteren Attacke abzulenken und etwa parallel dazu zu versuchen, Daten von dem Unternehmen zu stehlen.

In beiden Fällen kommt es vor, dass die Angreifer das Unternehmen erpressen und mittels Bitcoin – wiederum auf anonymem Weg – eine Bezahlung dafür verlangen, entweder um die Attacke zu stoppen oder Daten wieder freizugeben. Wenn Kundendaten erbeutet werden, können diese auch im Darknet verkauft und damit Geld lukriert werden. Oder es geht in Richtung professioneller Spionage sowohl im Wirtschafts- als auch im politischen Bereich, wo heikle Informationen zum eigenen Vorteil genutzt werden.

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Nachrichtenagenturen bemühen sich um diskriminierungsfreie Sprache https://value-news.apa.at/nachrichtenagenturen-bemuehen-sich-um-diskriminierungsfreie-sprache/ https://value-news.apa.at/nachrichtenagenturen-bemuehen-sich-um-diskriminierungsfreie-sprache/#respond Wed, 23 Jun 2021 11:02:19 +0000 https://value-news.apa.at/?p=3766 Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen AFP, APA, dpa, epd, Keystone-sda, KNA, Reuters und SID haben ein gemeinsames Vorgehen im Bemühen um diskriminierungsfreie Sprache vereinbart. Im Sinne von Gleichbehandlung und Eindeutigkeit soll das generische Maskulinum schrittweise zurückgedrängt werden – auch wenn es in kompakter Nachrichtensprache zum Teil weiter verwendet wird. Die Entwicklung von genderbezogenen Sonderzeichen wird künftig regelmäßig […]

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Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen AFP, APA, dpa, epd, Keystone-sda, KNA, Reuters und SID haben ein gemeinsames Vorgehen im Bemühen um diskriminierungsfreie Sprache vereinbart. Im Sinne von Gleichbehandlung und Eindeutigkeit soll das generische Maskulinum schrittweise zurückgedrängt werden – auch wenn es in kompakter Nachrichtensprache zum Teil weiter verwendet wird. Die Entwicklung von genderbezogenen Sonderzeichen wird künftig regelmäßig gemeinsam bewertet.

Die Agenturen haben sich darauf verständigt, verstärkt auf geschlechtsneutrale Formulierungen sowie auf die Verwendung der Paarform – also die männliche und die weibliche Form – zu setzen, und die bestehenden Möglichkeiten zum Sichtbarmachen von Diversität konsequent zu nutzen. Bis auf Weiteres verzichten die Nachrichtenagenturen jedoch auf die Verwendung von Sonderzeichen wie Genderstern, Unterstrich, Doppelpunkt oder Binnen-I. Zum einen, weil unklar ist, ob und welches dieser Zeichen, die auch nicht-binäre Geschlechtsidentitäten abbilden sollen, sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzen wird. Zum anderen entsprechen sie aktuell nicht dem Regelwerk der deutschen Rechtschreibung. In schriftlichen Zitaten können die Sonderzeichen im Einzelfall jedoch übernommen werden.

Die APA – Austria Presse Agentur hat ihre redaktionellen Richtlinien zur sprachlichen Gleichbehandlung mit ihren Genossenschaftsmedien sowie mit den deutschsprachigen Agenturen abgestimmt. „Die sprachliche Sichtbarkeit von Frauen in unseren Texten ist erklärtes Ziel“, so APA-Chefredakteur Johannes Bruckenberger. „Nicht nur aus gesellschaftlicher Verantwortung, sondern auch auf Basis des journalistischen Grundsatzes, Mehrdeutigkeit zu vermeiden. In einer oftmals emotional geführten Debatte bemühen wir uns um einen ausgewogenen Weg zwischen Anforderungen an Lesbarkeit und Textlänge sowie an gendergerechte Standards und werden unsere Handhabung laufend weiter evaluieren.“

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Wie sich Youtube-Journalismus und etablierte Medien sinnvoll ergänzen https://value-news.apa.at/wie-sich-youtube-journalismus-und-etablierte-medien-sinnvoll-ergaenzen/ https://value-news.apa.at/wie-sich-youtube-journalismus-und-etablierte-medien-sinnvoll-ergaenzen/#respond Wed, 23 Jun 2021 11:01:28 +0000 https://value-news.apa.at/?p=3746 Wie Qualitätsjournalismus auf der vor allem auf Unterhaltung ausgelegten Online-Videoplattform Youtube funktioniert, hat sich ein Team unter der Leitung von Dennis Lichtenstein von der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) angesehen. Die Youtuberinnen und Youtuber sehen sich der Studie zufolge als Journalismus-Modernisierer und weniger als Ersatz etablierter Medien, sagte Lichtenstein zur APA. Beide Seiten würden jedenfalls von […]

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Wie Qualitätsjournalismus auf der vor allem auf Unterhaltung ausgelegten Online-Videoplattform Youtube funktioniert, hat sich ein Team unter der Leitung von Dennis Lichtenstein von der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) angesehen. Die Youtuberinnen und Youtuber sehen sich der Studie zufolge als Journalismus-Modernisierer und weniger als Ersatz etablierter Medien, sagte Lichtenstein zur APA. Beide Seiten würden jedenfalls von Kooperationen profitieren. Die sind hierzulande aber kaum in Sicht.

Rund 50 im weiteren Bereich der gesellschaftspolitischen Berichterstattung „relevante Youtuber“ in Deutschland hat der Forscher vom ÖAW-Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung und seine KollegInnen ausfindig gemacht. Die nun im Fachmagazin „Journalism Studies“ erschienene Studie zum Rollenverständnis journalistischer Youtuber fußt auf Interviews mit 16 von ihnen. Sie heben sich in ihrem Anspruch deutlich von sonstigen politisch gefärbten Inhalten auf der Videosharing-Plattform ab. Dort tummeln sich nämlich auch sehr viele „klassische Meinungs-Youtuber, Rechtspopulisten, usw.“, sagte Lichtenstein.

Qualitätsjournalismus-Youtuber „haben erstmal das Problem, dass sie selbst total in der Nische stecken“, und sich mit dem Generieren größerer Aufmerksamkeit schwertun. In Deutschland wurden mit dem von privaten Rundfunkorganisationen gegründeten „Studio71“ oder dem von öffentlich-rechtlichen Sendern eingerichteten „Funk“-Netzwerk Verbindungen zwischen etablierten Medien und Youtubern aufgebaut. „Sie bekommen auf diese Weise größere Redaktionsstrukturen und haben auch untereinander Vernetzungsmöglichkeiten“, sagte der Wissenschafter.

Das bringt ihnen mehr Publikum und Professionalität sowie den Sendeanstalten im besten Fall den Zugang zu neuen Ideen und Publikumsschichten, die großteils vom linearen TV ins Internet abgewandert sind. Diese Kooperationen bestehen dann mitunter für ein paar Jahre. So kommen teils Youtuber ins TV-Programm, aber auch Inhalte der Sender finden im Internet größere Verbreitung. „Das ist eigentlich ein ganz gutes Erfolgsrezept und gleichzeitig eine Fläche zur Modernisierung von Journalismus“, konstatiert Lichtenstein.

Auf Social Media funktioniert letzterer nämlich in sehr abgegrenzten, tendenziell jugendlicheren Zielgruppen. Viele dieser Youtuberinnen und Youtuber fokussieren stark auf bestimmte Themen, wie Umweltpolitik im weistesten Sinne oder Nachrichtenüberblicke, sprechen Zuseherinnen und Zuseher emotional und in einer spielerischen Mischung aus Information und Entertainment an. Außerdem gehört ein Stück weit in den privaten Bereich gehende Selbstdarstellung und Dialog mit dem Publikum dazu. Diese Form des Journalismus muss zudem dafür sorgen, dass das Publikum die Beiträge online weiter verbreitet. Lichtenstein: „Das ist eine aktivierende Form des Journalismus, die mehr auf Meinungsbildung abzielt als wir das von klassischen Formaten kennen.“

Am besten funktioniert Youtube-Qualitätsjournalismus der Studie zufolge, wenn die neuen MedienmacherInnen in öffentlich-rechtliche Netzwerke eingebunden sind, so ein Studienergebnis. Das gibt es etwa auch in der Schweiz, nicht aber in Österreich. „Das ist ein medienpolitisches Problem“, so der Wissenschafter, der hervorhebt, dass hierzulande der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen online stark eingeschränkt ist.

Das sei auch deshalb problematisch, weil viel an Meinungsbildung mittlerweile über Social Media läuft, wo auch als Journalistinnen und Journalisten getarnte Verschwörungstheoretiker und Co großen Zustrom haben. Hier fehle dann mitunter auch „eine wichtige Brücke für Diskurse, die wir im Online-Bereich erleben“, sagte Lichtenstein: „Da ist Österreich tatsächlich weit hinterher. Das muss man so sagen.“ Offenbar sei hier auch der politische Wille „darauf ausgerichtet, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Online-Bereich klein zu halten“.

Service: Zu den Ergebnissen der Studie

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