2020/#4 Juli Archive - APA-Value-News https://value-news.apa.at/tag/2020-4-juli/ Fri, 03 Jul 2020 08:26:18 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.4 Digitale Ungleichheit: Offliner und Designfehler https://value-news.apa.at/digitale-ungleichheit-offliner-und-designfehler/ https://value-news.apa.at/digitale-ungleichheit-offliner-und-designfehler/#respond Fri, 03 Jul 2020 07:59:40 +0000 https://value-news.apa.at/?p=2316 Wenn Assistenzsysteme wie Siri oder Alexa auf männliche Avancen verständnisvoller als auf solche von Frauen reagieren oder Algorithmen Gesichter schwarzer Menschen nicht erkennen, hat das Effekte auf die Teilhabe an solchen Technologien. Eine neue Studie zu „Digitaler Ungleichheit“ listet Digitalisierungs-Fallstricke auf und zeigt, dass u.a. rund 650.000 Österreicherinnen und Österreicher keinen Internetzugang haben. „Anhand vieler […]

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Wenn Assistenzsysteme wie Siri oder Alexa auf männliche Avancen verständnisvoller als auf solche von Frauen reagieren oder Algorithmen Gesichter schwarzer Menschen nicht erkennen, hat das Effekte auf die Teilhabe an solchen Technologien. Eine neue Studie zu „Digitaler Ungleichheit“ listet Digitalisierungs-Fallstricke auf und zeigt, dass u.a. rund 650.000 Österreicherinnen und Österreicher keinen Internetzugang haben.

„Anhand vieler Beispiele zeigt sich immer wieder, dass digitale Technologien keine neutralen Produkte sind, sondern die Perspektive derer widerspiegeln, die sie entwickelt haben“, so die Ko-Studienautorin Sybille Reidl von Joanneum Research in einer Aussendung des Wirtschaftsministeriums und der Forschungsförderungsgesellschaft FFG, die als Auftraggeber die Untersuchung fungiert hat. Als Treiber der Entwicklungen identifiziert das auch Expertinnen und Experten der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) umfassende Team vor allem „jüngere und technisch gebildete Männer“.

So sind lediglich rund 18 Prozent der heimischen IKT-Spezialistinnen und -Spezialisten Frauen, was nur unwesentlich über dem ebenfalls erstaunlich niedrigen EU-Schnitt von 17 Prozent liegt, zeigen die Forscherinnen und Forscher auf. Abseits solcher Beispiele für Schieflagen unter Expertinnen und Experten gibt es auch in Österreich immer noch eine erkleckliche Anzahl an Menschen ohne Internetzugang.

Demnach machte im Jahr 2018 die Gruppe der sogenannten „Offliner“ noch geschätzte zehn Prozent der Gesamtbevölkerung aus. „Überhaupt ist in etwa 15 Prozent der österreichischen Haushalte weder ein fester noch ein mobiler Internetanschluss vorhanden“, heißt es weiter. Den Autorinnen und Autoren zufolge verläuft die digitale Teilhabe mittlerweile weniger entlang von Geschlechtergrenzen, sondern sinkt vielmehr mit dem Alter, dem soziökonomischen Status oder ist durch das Stadt-Land-Gefälle bei Breitbandanschlüssen bedingt.

Möglichkeiten zum Gegensteuern und Wege aus strukturellen Fallen, die in Ungleichheit im Bezug auf die Teilhabe an und im Design von digitalen Technologien münden, zeigen die Studienautorinnen und -autoren vielfach beispielhaft auf. Entstanden ist die neue Publikation im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium über die FFG abgewickelten, u.a. auf die chancengerechte Gestaltung von Digitalisierung abzielenden Förderprogramms „Laura Bassi 4.0″. Für einschlägige Forschungs- und Entwicklungsprojekte stehen in der neuen Ausschreibungsrunde etwas mehr als zwei Millionen Euro zur Verfügung, heißt es.

Service:
Die Studie online
Ausschreibung „Laura Bassi 4.0″

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Verlage fordern Strafen für soziale Netze https://value-news.apa.at/verlage-fordern-strafen-fuer-soziale-netze/ https://value-news.apa.at/verlage-fordern-strafen-fuer-soziale-netze/#respond Fri, 03 Jul 2020 07:58:47 +0000 https://value-news.apa.at/?p=2307 Im Kampf gegen Fake News rund ums Coronavirus haben Journalistinnen und Journalisten, Verlage sowie Wissenschafterinnen und Wissenschafter ein deutlich schärferes Vorgehen gegen soziale Netzwerke gefordert. Man sei wegen des Anstiegs an Online-Desinformationen während der Pandemie besorgt, teilte das Gremium, das wie mehrere soziale Netzwerke Teil des Verhaltenskodexes des EU-Kommission gegen Desinformationen ist, mit. Es brauche […]

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Im Kampf gegen Fake News rund ums Coronavirus haben Journalistinnen und Journalisten, Verlage sowie Wissenschafterinnen und Wissenschafter ein deutlich schärferes Vorgehen gegen soziale Netzwerke gefordert. Man sei wegen des Anstiegs an Online-Desinformationen während der Pandemie besorgt, teilte das Gremium, das wie mehrere soziale Netzwerke Teil des Verhaltenskodexes des EU-Kommission gegen Desinformationen ist, mit.

Es brauche viel strengerer Regeln, an die die Netzwerke sich halten müssten. Die EU-Kommission hatte soziale Medien wie Facebook und Twitter kürzlich aufgerufen, monatlich über ihren Kampf gegen Desinformationen in der Corona-Krise zu berichten. Zudem sollten sie enger mit unabhängigen Faktenprüfern zusammenarbeiten. Bereits 2018 hatten mehrere Online-Riesen freiwillig den Verhaltenskodex gegen Desinformationen unterschrieben und zugesagt, stärker dagegen vorzugehen. Auch das Gremium aus Journalistinnen und Journalisten, Verlagen sowie Wissenschafterinnen und Wissenschaftern ist als sogenanntes Resonanzboard Teil des Kodex.

Man begrüße, dass die EU-Kommission den Stellenwert freier und unabhängiger Medien, von Journalisten und Wissenschaftern im Kampf gegen Online-Desinformationen hervorgehoben habe, teilte das Resonanzboard nun mit. Um Quellen und Treiber von Online-Fake-News anzugehen, sei der Verhaltenskodex jedoch unzulänglich. Dies erfordere mehr als nur Berichtspflichten. Europa sei bei zentralen Fragen zu sehr vom guten Willen systemrelevanter Player abhängig.

Konkret fordert das Gremium, dem unter anderem die Europäische Journalisten-Föderation und der Europäische Verlegerrat (European Publishers Council) angehören, dass bedeutsame Sanktionen im Rahmen des Verhaltenskodex eingeführt werden sollten. Nur so hätten die anderen Unterzeichner auch einen Anreiz zu handeln. Zudem müsse es mehr Transparenz und Zugang zu Datensets geben.

Die EU-Kommission will noch in diesem Jahr ihren Vorschlag für ein Gesetz für digitale Dienste vorlegen. Dies ist ein Kernanliegen der Behörde und soll gemeinsame Spielregeln für die Anbieter im Internet festlegen.

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EU-Digitalvergleich: Österreich im Mittelfeld https://value-news.apa.at/eu-digitalvergleich-oesterreich-im-mittelfeld/ https://value-news.apa.at/eu-digitalvergleich-oesterreich-im-mittelfeld/#respond Fri, 03 Jul 2020 07:58:02 +0000 https://value-news.apa.at/?p=2295 Österreich liegt bei einem EU-weiten Vergleich zum Stand der Digitalisierung im Mittelfeld auf Platz 13. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich Österreich damit um einen Platz verbessert, wie die EU-Kommission kürzlich bei Vorlage ihres Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) mitteilte. Spitzenreiter sind Finnland, Schweden und Dänemark vor den Niederlanden. Die größten Fortschritte […]

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Österreich liegt bei einem EU-weiten Vergleich zum Stand der Digitalisierung im Mittelfeld auf Platz 13. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich Österreich damit um einen Platz verbessert, wie die EU-Kommission kürzlich bei Vorlage ihres Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) mitteilte.

Spitzenreiter sind Finnland, Schweden und Dänemark vor den Niederlanden. Die größten Fortschritte erzielte zuletzt Irland, das auf Rang 6 liegt. Deutschland belegt 2020 wie schon im Vorjahr Platz 12 unter 27 EU-Mitgliedsstaaten und Großbritannien. Auf den hinteren Plätzen landen Bulgarien, Griechenland, Rumänien und Italien. Die Daten wurden vor der Coronapandemie erhoben.

Anhand des Index werden die EU-Gesamtleistung im digitalen Bereich und die Fortschritte der digitalen Wettbewerbsfähigkeit der EU-Mitgliedstaaten beurteilt.

Bei allen Indikatoren der DESI-Dimension Humankapital, dazu zählen etwa digitale Kompetenzen, Softwarefähigkeiten, IKT-Absolventinnen und -Absolventen sowie Fachkräfte, erzielt Österreich überdurchschnittliche Bewertungen, geht aus dem Bericht hervor. Wie bereits im Vorjahr habe die Nutzung von Internetdiensten in Österreich langsamer zugenommen als in anderen Mitgliedstaaten. Mit Platz 18 rangiert Österreich im unteren Drittel.

In den Dimensionen Konnektivität und Integration der Digitaltechnik schneidet Österreich unterdurchschnittlich ab. Hinsichtlich der Integration der Digitaltechnik hat sich Österreich leicht auf den 17. Rang verbessert (davor Rang 19). Österreichische Unternehmen würden die Möglichkeiten der Digitaltechnik wie Cloud-Dienste oder Big Data nach wie vor nicht in vollem Umfang nutzen, heißt es. Der Anteil der Unternehmen, die soziale Medien nutzen und online verkaufen, habe aber erheblich zugenommen.

„Mit Blick in die Zukunft zeigen die DESI-Indikatoren, dass Österreich beim 5G-Ausbau weit fortgeschritten ist sowie bei den Indikatoren für digitale Kompetenzen und insbesondere denen für digitale öffentliche Dienste über dem EU-Durchschnitt liegt“, heißt es in dem Bericht. In Bezug auf den Aufbau von Netzen mit sehr hoher Kapazität (VHCN) liege Österreich hingegen zurück und erreiche nur eine verhältnismäßig schwache Bewertung bei der Digitalisierung von Unternehmen.

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Gute Performance https://value-news.apa.at/gute-performance/ https://value-news.apa.at/gute-performance/#respond Fri, 03 Jul 2020 07:56:47 +0000 https://value-news.apa.at/?p=2230 Das operative Ergebnis (EBIT) der APA-Gruppe lag 2019 bei 2,16 Mio. nach 1,25 Mio. Euro 2018, das Jahresergebnis (EGT) betrug 2,14 Mio. Euro nach 0,62 Mio. Euro 2018 (zur direkten Vergleichbarkeit jeweils bereinigt um einen einmaligen Verkaufserlös in Folge des Tausches der Beteiligung der Keystone-Anteile in Höhe von 50 Prozent gegen 30 Prozent an der […]

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Das operative Ergebnis (EBIT) der APA-Gruppe lag 2019 bei 2,16 Mio. nach 1,25 Mio. Euro 2018, das Jahresergebnis (EGT) betrug 2,14 Mio. Euro nach 0,62 Mio. Euro 2018 (zur direkten Vergleichbarkeit jeweils bereinigt um einen einmaligen Verkaufserlös in Folge des Tausches der Beteiligung der Keystone-Anteile in Höhe von 50 Prozent gegen 30 Prozent an der fusionierten Nachrichtenagenturgruppe Keystone-SDA in 2018).

Der durchschnittliche Personalstand des Konzerns nach dem Beschäftigungsausmaß betrug 509 nach 519 in 2018.

Themen des Jahres 2019

Redaktion: Wahlberichterstattung mit Automated Content und Live-Schwerpunkt

Wahlen, News-Tech, und ein rundes Jubiläum: Das Geschäftsjahr 2019 stellte für die APA-Redaktion mit den EU-Wahlen sowie in Folge des Ibiza-Videos vorgezogenen Wahlen zum Nationalrat eine besondere Herausforderung dar. Beide Wahlgänge wurden von einem neuen redaktionellen Service zur automatisierten Texterstellung von Wahlergebnissen (Automated Content) sowie einem deutlich erweiterten Angebot an Livestreams und Liveblogs begleitet. Der Bewegtbild-Schwerpunkt manifestierte sich in starken Abrufen aus der Austria Videoplattform (AVP).

Tochterunternehmen: Neue PR-Plattform und Technologiekompetenz in der Schweiz

Die Tochterunternehmen APA-OTS und APA-DeFacto haben ihre Angebote für Informationsverbreitung und für Medienbeobachtung in der neuen Oberfläche „PR-Desk“ als One-Stop-Shop für Kommunikationsprofis gebündelt, die im Februar 2020 online ging. Das APA-Pressezentrum als „Raum für Themen“ hat das bestehende Angebot für die Durchführung von multimedialen Pressekonferenzen um spezielle Einrichtungen und Infrastrukturen für externe Veranstaltungen und Workshops erweitert.

APA-IT konnte im Rahmen des Technologie-Kooperationsvertrages mit Keystone-SDA ein neues Rechenzentrum in der Schweiz eröffnen und der Bereich Gentics erhielt den Zuschlag für das Webportal der zukünftigen Schweizer E-Government-Lösung. Der APA-Online Manager (AOM) ist seit 2019 zur mobilen Nutzung über native Apps für iOS und Android verfügbar.

80 Jahre Vereinigung unabhängiger Nachrichtenagenturen Europas

Im Rahmen des 80-Jahres-Jubiläums der Vereinigung der unabhängigen Nachrichtenagenturen Gruppe 39 (1939-2019) wurde unter österreichischer Präsidentschaft der APA eine Statutenreform vollzogen und in Folge die beiden unabhängigen Nachrichtenagenturen dpa (Deutschland) und PA Media Group (Großbritannien) als neue Mitglieder aufgenommen.

Personalia

Johannes Bruckenberger ist seit Jänner 2019 neuer Chefredakteur der APA. Führungswechsel wurden auch in Tochtergesellschaften vollzogen: Julia Wippersberg ist seit 2019 Geschäftsführerin der APA-OTS GmbH; Clemens Prerovsky und Gerald Innerwinkler stellen das neue Geschäftsführungs-Duo der APA-IT GmbH. Weiters wurden Clemens Prerovsky, Geschäftsführer APA-IT GmbH, sowie Klemens Ganner, Geschäftsführer APA-DeFacto GmbH, zu Prokuristen und Mitgliedern der Geschäftsleitung der APA eG bestellt.

Der Vorsitzende der APA-Geschäftsführung Clemens Pig und APA-Geschäftsführerin Karin Thiller betonten die Systemrelevanz von unabhängigen Nachrichtenagenturen: „Das starke Umsatz- und Ergebniswachstum der APA-Gruppe in 2019 gibt uns den notwendigen Rückenwind für eine voraussichtlich stabile Entwicklung des Unternehmens in Zeiten der Pandemie. Die APA erfüllt ihren genossenschaftlichen Grundauftrag für die Medien und Institutionen des Landes angesichts der extrem hohen Anforderungen und Belastungen während der Coronakrise sowohl auf redaktioneller als auch auf technologischer Ebene sehr zufriedenstellend. Als nationale unabhängige Nachrichtenagentur agieren wir als eingespielte Einsatzorganisation und garantieren einen verlässlichen Nachrichtenstrom und stabile IT-Systeme rund um die Uhr.“

„Als nationale unabhängige Nachrichtenagentur garantieren wir einen verlässlichen Nachrichtenstrom und stabile IT-Systeme.“

Clemens Pig und Karin Thiller

APA-Vorstandsvorsitzender Hermann Petz und Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Wrabetz bezeichneten die APA-Gruppe als „nationales Infrastrukturunternehmen für Nachrichten und Medien-Technologie und als führenden Dienstleister Österreichs für Kommunikationsprofis. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen der APA-Gruppe für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2019 und für ihren außerordentlich hohen und wichtigen Einsatz während der Coronakrise.“

Mandatsverlängerungen in Vorstand und Aufsichtsrat der Austria Presse Agentur

In der Generalversammlung wurden die Mandate von Herbert Achleitner (Oberösterreichische Nachrichten), Wolfgang Fellner (Österreich), Martin Hagenstein (Salzburger Nachrichten), Hubert Patterer (Kleine Zeitung) und Brigitte Wolf (ORF) für weitere drei Jahre im Vorstand bestätigt. Thomas Kralinger (Kurier), Wolfgang Eder (Oberösterreichisches Volksblatt) und Wolfgang Zekert (Österreich) behalten für weitere drei Jahre ihre Mandate im APA-Aufsichtsrat. Thomas Kralinger wurde einstimmig für weitere drei Jahre zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats der APA eG wiedergewählt. Das Präsidium des Aufsichtsrats setzt sich damit weiterhin wie folgt zusammen: Alexander Wrabetz (ORF) als Vorsitzender und Thomas Kralinger (Kurier) sowie Markus Mair (Styria) als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats. Das Präsidium des Vorstands bilden Hermann Petz (Tiroler Tageszeitung) als Vorsitzender und Thomas Prantner (ORF) und Eugen A. Russ (Vorarlberger Nachrichten) als stellvertretende Vorsitzende des Vorstands und Clemens Pig (APA) als geschäftsführender Vorstand und Vorsitzender der APA-Geschäftsführung.

Aktuelle Lage im Pandemiejahr 2020

Für das Geschäftsjahr 2020 wird aus aktueller Sicht eine stabile Entwicklung der APA mit einem ausgeglichenen Ergebnis erwartet, eine Gesamtprognose für das restliche Jahr ist derzeit nicht möglich. Mit Beginn der Corona-Pandemie wurde der Schwerpunkt auf digitale Produktentwicklung weiter verstärkt: Digitale Pressekonferenzen im APA-Pressezentrum, Liveblogs der APA-Redaktion zu Corona, neue E-Paper-Angebote im digitalen Austria Kiosk, digitale Angebote des APA-Campus durch Webinare sowie der neue APA-Faktencheck zur Verifikation von Inhalten, insbesondere aus dem digitalen Raum.

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Mediennutzung im internationalen Vergleich https://value-news.apa.at/mediennutzung-im-internationalen-vergleich/ https://value-news.apa.at/mediennutzung-im-internationalen-vergleich/#respond Fri, 03 Jul 2020 07:55:51 +0000 https://value-news.apa.at/?p=2253 Die digitale Nachrichtennutzung steigt in Österreich kontinuierlich an, erklärte Stefan Gadringer von der Universität Salzburg, die bei der Erstellung und Auswertung des Digital News Report als Partner des Reuters Institute fungiert. „Erstmals wurde auch die 10-Prozent-Marke bei der Bezahlung für Online-Nachrichten geknackt“, so Gadringer, „es zeigt sich eine leichte Tendenz Richtung stärkerer Bezahlfreudigkeit.“ Im Vorjahr […]

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Die digitale Nachrichtennutzung steigt in Österreich kontinuierlich an, erklärte Stefan Gadringer von der Universität Salzburg, die bei der Erstellung und Auswertung des Digital News Report als Partner des Reuters Institute fungiert. „Erstmals wurde auch die 10-Prozent-Marke bei der Bezahlung für Online-Nachrichten geknackt“, so Gadringer, „es zeigt sich eine leichte Tendenz Richtung stärkerer Bezahlfreudigkeit.“ Im Vorjahr haben 9,1 Prozent der Befragten Geld für News aus dem Web ausgegeben, 2020 waren es 10,6. Getrieben wird diese Entwicklung von jüngeren Bevölkerungsgruppen.

Digital News Report 2020: Bezahlung für Online-Nachrichten nach Alter im Jahresvergleich

Für 32 Prozent der befragten Österreicherinnen und Österreicher ist das Fernsehen die Hauptnachrichtenquelle, für 16 Prozent Radio und für 14,4 Prozent gedruckte Zeitungen. Auf den Plätzen vier und fünf liegen Websites bzw. Apps von Zeitungen und soziale Netzwerke. Trotz rückläufiger Tendenz beim Print-Angebot liegt Österreich hier nach wie vor in einer guten Position. Im globalen Vergleich ist bei nur 5,1 Prozent der Befragten die gedruckte Zeitung die Hauptnachrichtenquelle.

Beim Vertrauen in Nachrichten zeigt sich – nachdem dieses in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken war – ein Anstieg: von 38,7 Prozent im Jahr 2019 auf 39,7 Prozent 2020. Im internationalen Vergleich befindet sich Österreich damit am Ende des vorderen Drittels. Zugewinne gab es unter anderem bei den 18- bis 24-Jährigen, bei Gelegenheitsnutzerinnen und -nutzern sowie Personen mit hohem formalem Bildungsgrad. Vertrauensverluste wurden in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen verzeichnet.

Bemerkenswertes bei „Klimawandel“

Zum ersten Mal wurde auch das Thema Klimawandel in den Report aufgenommen. Hier zeige sich ein „bemerkenswertes Bild“, sagte Gadringer. 29,4 Prozent der Befragten sehen den Klimawandel als „äußerst schwerwiegendes Problem“, international sind es um gut zehn Prozentpunkte mehr. Um sich über den Klimawandel zu informieren, spielen traditionelle Medien, vor allem das Fernsehen sowie gedruckte Zeitungen, eine größere Rolle als bei anderen Themen.

Digital News Report 2020: Genutzte Nachrichtenquellen, um sich über Klimawandel zu informieren

Anne Schulz vom Reuters Institute berichtete darüber hinaus, dass sich zu Beginn der Coronakrise weltweit ein starker Anstieg der Fernsehnutzung gezeigt habe, auch die Nutzung von sozialen Netzwerken sei etwa im gleichen Ausmaß gestiegen. Insgesamt habe die Pandemie die Nachfrage nach Nachrichten erhöht. „Wir wissen auch aus unseren Daten, dass es in der Coronakrise einen Vertrauensanstieg in die Nachrichtenmedien gegeben hat“, sagte Schulz. In Großbritannien, wo die Datenerhebung weiter läuft, zeige sich, dass sich das Vertrauen wieder auf das Niveau von 2019 einpendle.

Neue Formate nutzen

Auf die Frage, wie traditionelle Medien vom Anstieg digitaler Nachrichtennutzung profitieren können, sprach sich Anna Goldenberg, Redakteurin bei der Wochenzeitung „Falter“, für Kanal-Vielfalt aus. Neben der eigenen Website setze der Falter auch auf Newsletter- und Podcast-Formate. Vor allem jüngere Zielgruppen seien so gut erreichbar. Dass die Mehrheit der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer dafür sei, Falschaussagen von Politikerinnen und Politikern in traditionellen Medien aufzugreifen und richtig zu stellen, sich aber gegen politische Werbung in den sozialen Netzwerken ausspreche, sei für Goldenberg ein positives Signal: „Die Leute wissen noch, es gibt einen Unterschied zwischen traditionellen Medien und Plattformen.“

Hermann Petz, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding AG, strich hervor, dass etwa 80 Prozent der Befragten des Digital News Report regionale oder lokale Medien sehr vermissen würden, wenn diese eingestellt würden. „In Österreich gibt es eine sehr starke regionale Identität, und diese bietet eine große Chance, dass wir mit neuen Formaten unsere Audience in der Region halten können“, so Petz. Qualitätsmedien seien „systemrelevant“, das sei ganz besonders in Krisenzeiten ersichtlich, deshalb müsse die Informationsversorgung durch regionale Medien auch im Fokus des öffentlichen Interesses stehen. Ein guter Anknüpfungspunkt für Förderungen ist laut Petz die Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vor allem im journalistischen Bereich.

Journalistische Grundtugenden als Stärke

Konrad Mitschka vom Public Value Kompetenzzentrum des ORF sah in den Studienergebnissen einen Auftrag: Einerseits für den öffentlich-rechtlichen Sender selbst, „mehr im digitalen Bereich zu machen“ und andererseits für die Politik, „dem ORF zu ermöglichen, mehr im digitalen Bereich machen zu dürfen“. „Ich glaube, dass Journalismus stets innovativ bleiben muss und sich immer wieder neu erfinden muss, da die Medien, über die er transportiert wird, auch immer wieder neu sind“, bekräftigte Mitschka, „Ich bin aber froh, wenn die journalistischen Grundtugenden bleiben.“

„Was mir Sorgen macht, ist die Nachrichtenquelle Social Media“, sagte Corinna Milborn, Info-Chefin und Moderatorin bei „PULS 4“, die reichweitenstarken Plattformen hätten gemeinsam, „dass sie alle zwei großen Konzernen gehören, die kein Interesse an ordentlicher journalistischer Arbeit haben“. Die massive Verbreitung von Falschnachrichten und Verschwörungstheorien hänge ursächlich damit zusammen. Wegen der journalistischen Grundtugenden würden Medien mehr Vertrauen genießen und auch als wichtigere Nachrichtenquellen im Gegensatz zu den sozialen Netzwerken wahrgenommen werden.

Digital News Report Network Austria
Österreich-Ergebnisse des Digital News Report

Der Reuters Institute Digital News Report (DNR) untersucht weltweit das Mediennutzungsverhalten und wurde 2020 zum 9. Mal präsentiert. Für die Untersuchung wurden über 80.000 Personen in 40 Ländern befragt. Basis der Österreich-Ergebnisse ist eine Befragung von 2.005 Österreicherinnen und Österreichern, die zumindest einmal im Monat Nachrichten konsumieren. Befragungszeitraum war Jänner und Februar 2020.

Österreich-Ergebnisse des Digital News Report 2020

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Realität virtuell – Insights in den APA-Newsroom https://value-news.apa.at/realitaet-virtuell-insights-in-den-apa-newsroom/ https://value-news.apa.at/realitaet-virtuell-insights-in-den-apa-newsroom/#respond Fri, 03 Jul 2020 07:54:38 +0000 https://value-news.apa.at/?p=2257 Information leicht verständlich Einfache Wortwahl, kurze Sätze und eine klare Struktur helfen, Informationen von Behörden, Unternehmen sowie Medien besser zu verstehen. Barrierefreiheit nennt sich der Ansatz, den die APA mit dem Projekt „TopEasy“ seit Anfang 2017 verfolgt. Werktäglich wird dabei ein Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache aufbereitet. Das Ziel ist es, Information möglichst vielen Menschen zugänglich […]

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Information leicht verständlich

Einfache Wortwahl, kurze Sätze und eine klare Struktur helfen, Informationen von Behörden, Unternehmen sowie Medien besser zu verstehen. Barrierefreiheit nennt sich der Ansatz, den die APA mit dem Projekt „TopEasy“ seit Anfang 2017 verfolgt. Werktäglich wird dabei ein Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache aufbereitet. Das Ziel ist es, Information möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, denn die Zahl derer, die Lese- und Verständnisschwierigkeiten aufweisen, ist groß.

„Mit TopEasy-Nachrichten verfolgen wir einen wichtigen Qualitäts- und Bildungsanspruch und stellen unseren Eigentümern, den Medien, tagesaktuelle Nachrichten in Wort, Bild, Grafik und Audio auf leicht verständliche Weise zur Verfügung“, erzählte Christian Kneil beim Digital-Event. Im Rahmen des vom Sozialministerium unterstützten Projekts übersetzt ein Expertenteam der APA vier bis fünf Meldungen pro Tag in die Sprachstufen A2 und B1 und bringt diese damit auf ein geringeres Komplexitätsniveau.

APA-MultiMedia-Leiter Christian Kneil

Erreichen will man damit eine Teilhabe an gesellschaftspolitischen Diskursen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen – Menschen mit Lernschwächen oder Konzentrationsschwierigkeiten,  Personen mit Hör- oder Sehbehinderungen oder ältere Menschen, die vor der Herausforderung stehen, Fach- und technische Begriffe bzw. Anglizismen zu verstehen. Zahlreiche Medien und NGOs haben den Dienst „TopEasy“ bereits auf ihren Portalen integriert, so auch das Newsportal ORF.at.

„Das Nicht-Verstehen von Texten hat für eine Gesellschaft gravierende Folgen.“

Christian Kneil

Informationsbarrieren überwinden

Wie wichtig barrierefreie Kommunikation ist, zeigt ein Blick nach Deutschland, wo mehr als ein Drittel aller Erwachsenen laut Level-One-Studie (LEO) der Universität Hamburg aus dem Jahr 2018 nicht sinnerfassend lesen oder komplexe Informationen verstehen kann. Legt man diesen Befund auf Österreich um, so sind dies 1,9 Millionen Menschen, die vom herkömmlichen Informationsangebot ausgeschlossen sind. Das Nicht-Verstehen von Texten hat für eine Gesellschaft jedoch gravierende Folgen: „Menschen mit geringer Lesekompetenz gehen seltener zu Wahlen und lesen kaum Zeitungen“, zitierte Kneil die Studie. „Gerade die Entwicklung rund um die Coronakrise hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, dass Informationen von allen Menschen verstanden werden“, so Kneil. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Wien hatte die APA deshalb ein gemeinsames Projekt zur Übersetzung eines wöchentlichen Nachrichtenüberblicks in elf Sprachen gestartet, um so auch Menschen mit nicht-deutscher Muttersprache umfassend informieren zu können.

Zahlreiche Einsatzgebiete für Einfache Sprache

Die Aufbereitung zielgruppengerechter Information betrifft nicht nur die Medienbranche, sondern im Grunde alle Branchen und Märkte. Dem Wunsch nach mehr Verständlichkeit kommt die APA-Redaktion daher auch im nicht-journalistischen Bereich verstärkt nach und liefert in Kooperation mit dem auf einfache Sprache spezialisierten Unternehmen „capito“  auch Übersetzungen von wissenschaftlichen Fachtexten, behördlichen Schreiben, Mitarbeiterinformationen, Verträgen oder Gebrauchsanweisungen. „Das Thema leicht verständlicher Informationen hat seit der Anfangszeit von ‚TopEasy‘ sehr an Relevanz gewonnen“, zeigt sich Kneil optimistisch. Mittlerweile bietet eine  Datenbank mit einfach erklärten Begriffen – von A wie „autonomes Fahren“ bis Z wie „Zoll“ zusätzliche Orientierung und wird laufend aktualisiert.

Ein kürzlich veröffentlichtes Whitepaper der APA gibt Einblicke in das Themengebiet „Einfache Sprache“ sowie Tipps für die Aufbereitung leicht verständlicher Informationen.

Nachrichtenversorgung in Zeiten der Pandemie

Als Rückgrat der Medienlandschaft versorgt die APA ihre Eigentümer und weitere Medien in Österreich mit „true and unbiased news“. APA -Chefredakteur Johannes Bruckenberger erzählte im Online-Event über außergewöhnliche Leistungen einer außergewöhnlichen Redaktion in außergewöhnlichen Zeiten.

APA -Chefredakteur Johannes Bruckenberger

Die APA im Remote-Betrieb

 „Die Berichterstattung über die Corona-Krise gehört inhaltlich zum Herausforderndsten der vergangenen Jahre“, startete Bruckenberger seine Einblicke in die „neue Realität“ des Agenturalltags. Dabei war die Reihe redaktioneller Großereignisse, die einer Redaktion Außergewöhnliches abverlangen, schon vor Corona lang: „Schwarz-Blaue Wende 2000, 9/11, Tsunami, die Finanzkrise, die Bundespräsidentschaftswahl 2016 oder im Vorjahr Ibiza und seine Folgen“, zählte Bruckenberger exemplarisch auf. „Corona aber forderte die Redaktion organisatorisch stärker als alles zuvor.“ Schließlich galt es, den gesamten Newsroom, in dem gewöhnlich 145 Redakteurinnen und Redakteure auf einer Ebene zusammenarbeiten, ins Home-Office zu verlegen. „Newsroom-Konzepte und Pandemien sind leider keine ideale Kombination“, betonte Bruckenberger, es hätte sich aber gezeigt, dass der Newsroom auch im Home-Office funktioniert.

„Die Berichterstattung über die Corona-Krise gehört inhaltlich zum Herausforderndsten der vergangenen Jahre.“

Johannes Bruckenberger

Teil der kritischen Infrastruktur in Österreich

Unvorbereitet sei man nicht gewesen, denn die APA ist Teil der kritischen Infrastruktur in Österreich und hat seit den 2000er-Jahren einen fertigen Pandemie-Strategieplan in der Schublade. „Dadurch konnten wir ab der Kalenderwoche elf sehr rasch ins Home-Office wechseln. Das betraf 90 bis 95 Prozent unserer Journalistinnen und Journalisten.“ Wenngleich mittlerweile wieder einige mehr in der APA am Naschmarkt im Dienst seien, so werde es eine vollständige Rückkehr wohl erst wieder geben, wenn es einen Impfstoff gibt, prognostizierte Bruckenberger.

Enorme Produktionsmengen

Die Produktion der APA-Redaktion ist auch im Home-Office enorm. Von den insgesamt 48.000 Meldungen, die seit Beginn der Krise am 25. Februar über alle Ressorts des APA-Basisdienstes gelaufen sind, behandeln deutlich mehr als 30.000 die Corona-Krise. Dazu kommen 7.000 Bilder, 250 Grafiken mit bisher mehr als 17 Millionen Zugriffen, mehr als 200 Videobeiträge, 200 Video-Live-Streams und ein laufend aktualisierter Liveblog zum Thema. APA-Faktenchecks sowie ein täglicher Nachrichtenüberblick in einfacher Sprache wurden neben Deutsch in elf weitere Sprachen übersetzt – Bruckenberger sieht darin auch ein wichtiges Gegengewicht zur Desinformation, die sich Studien zufolge vor allem in sozialen Netzwerken oder Messenger-Diensten verbreite und zu Verunsicherung führen würde. „Studien haben gezeigt, dass Menschen, die klassische Medien bzw. Qualitätsmedien konsumiert haben, weniger anfällig für Desinformation sind“, erklärte Bruckenberger.

Die gewaltigen Herausforderung durch Corona hätten aber auch die Stärken der APA-Redaktion ins Licht gerückt: die ressortübergreifende Newsroom-Kultur, die Multimedialität der vielen Formatangebote und die Regionalität, die über die Bundesländerbüros abgedeckt wurde. Stolz zeigte sich Bruckenberger, dass die Berichterstattung der APA unter all den Anforderungen nicht gelitten habe. „Wir haben uns an den Tugenden und Regeln des Qualitätsjournalismus orientiert: an die Fakten halten, präzise und objektiv sein.“

Die APA als Informationsdienstleister

Den vor allem in sozialen Netzwerken an „die Medien“ erhobenen Vorwurf der „Hofberichterstattung“ wies Bruckenberger zurück: „Die Maßnahmen und die Strategie der Regierung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus hatten ja eine faktisch und wissenschaftlich unterfütterte Plausibilität. Laut einer Studie des Imperial College Großbritannien hätte es ohne nationale Intervention 66.000 Todesopfer gegeben.“ Über die Pool-Lösung der Regierung sei man „nicht glücklich gewesen – vor allem nicht über die Dauer“, beklagte Bruckenberger. „Wir haben das bei Corona getan, weil wir neben dem ORF Teil der kritischen Infrastruktur sind und weil wir so unserer Funktion als Verteilplattform des Mediensystems nachkommen konnten, quasi als Dienstleistung für unsere Kundinnen und Kunden.“

Medien als Faktenlieferanten

Die Kritik an Medien habe durch die Digitalisierung aber insgesamt zugenommen und klassische Medien würden sich in einem ständigen Spannungsfeld der gesellschaftlichen Polarisierung bewegen, meinte Bruckenberger. „Unser Job ist es weiterhin, die Fakten zu liefern und dabei möglichst präzise zu sein. Objektivität, Ausgewogenheit und der Grundsatz, immer alle Seiten zu hören, ist essenzieller denn je. Es braucht Fakten und journalistische Einordnung der Medien, denn in der Krise holt sich die Bevölkerung dort vertrauenswürdige Information.“

„Es braucht Fakten und journalistische Einordnung der Medien.“

Johannes Bruckenberger

Corona stärkt Vertrauen in klassische Medien

Insgesamt habe Corona das Vertrauen in die Medien gestärkt, führte Bruckenberger aus, und verwies auf die gestiegenen Nutzungszahlen. „Klassische Medien haben Aufklärung geleistet, in Summe mitgeholfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, und die Arbeit der Regierung kritisch begleitet.“

Beide Events wurden aufgezeichnet und sind online abrufbar.

Videoaufzeichnung: Nachrichten leicht verständlich

Videoaufzeichnung: Nachrichtenversorgung in der Pandemie

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Neuer digitaler Schauplatz https://value-news.apa.at/neuer-digitaler-schauplatz/ https://value-news.apa.at/neuer-digitaler-schauplatz/#respond Fri, 03 Jul 2020 07:47:13 +0000 https://value-news.apa.at/?p=2246 Visueller, user-zentrierter, intuitiver – so präsentiert sich seit kurzem die neue Website der APA – Austria Presse Agentur. Unter www.apa.at stellt die APA ihre Leistungen neu zur Schau und bietet Informationsprofis ein zielgruppengerecht aufbereitetes Infospektrum. Der neue digitale Auftritt ist auch die erste Bühne für die neue Markenstruktur der APA für Medien, Kommunikation und IT. […]

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Visueller, user-zentrierter, intuitiver – so präsentiert sich seit kurzem die neue Website der APA – Austria Presse Agentur. Unter www.apa.at stellt die APA ihre Leistungen neu zur Schau und bietet Informationsprofis ein zielgruppengerecht aufbereitetes Infospektrum. Der neue digitale Auftritt ist auch die erste Bühne für die neue Markenstruktur der APA für Medien, Kommunikation und IT.

User erwartet dabei ein Mix aus aktuellen Nachrichten, Unternehmensinformationen, Branchen- und Innovationsthemen sowie eine neuartige Form der Angebotsdarstellung auf Basis von User Journeys, die stringent am spezifischen Mehrwert für die jeweiligen Zielgruppen ausgerichtet sind.

Den Empfang bildet ein selektierter Nachrichtenüberblick der APA-Redaktion in Text, Bild, Grafik und Video. Über ausgewählte Meldungen in einfacher Sprache holt man auch Menschen mit Lese- oder Verständnisschwierigkeiten in ihrem Informationsbedürfnis ab. Auch der strategische Fokus der APA auf Innovation und Technologie findet auf der neuen Website Raum. So werden etwa aktuelle Themen des digitalen Medienwandels aufgegriffen und Einblicke in die Innovationsfelder und in das F&E-Engagement der APA gegeben.

Neue Markenstruktur: News, Comm und Tech

Die Corporate-Website ist zudem der erste Ort, an dem sich die neue Markenstruktur, bestehend aus APA-News für den Medienmarkt, APA-Comm für die Zielgruppe Kommunikation und APA-Tech für Technologie, unter der Dachmarke APA darstellt. Dahinter stehen weiterhin die Nachrichtenagentur sowie die Tochtergesellschaften APA-OTS, APA-DeFacto und APA-IT als rechtlich und organisatorisch eigenständige Einheiten.

APA-CEO Clemens Pig sieht in der Website eine „digitale Eingangspforte in die APA“, die die Unternehmensstrategie einer durchgängigen Dienstleister-Plattform für die Kernmärkte Medien, Kommunikation und IT optimal abbilde. Pig weist dabei auf den „klaren und schnellen Einblick in das flexible und ineinandergreifende Angebot der APA für alle Stakeholdergruppen“ hin.

„digitale Eingangspforte in die APA“

Clemens Pig

APA-Geschäftsführerin Karin Thiller bezeichnete den neuen Online-Auftritt als „Meilenstein in der Kundenkommunikation. Wir haben uns sehr intensiv mit den Kundenbedürfnissen beschäftigt und Inhalte wie Funktionen konsequent darauf aufgesetzt sowie Interaktionsmöglichkeiten geschaffen. Die Corporate-Site der Dachmarke ist der größte und erste Schritt in der neuen Oberflächenstrategie, auf deren Basis der Relaunch der Töchter-Websites in den nächsten Monaten folgen wird.“

„Wir haben uns sehr intensiv mit den Kundenbedürfnissen beschäftigt.“

Karin Thiller

Realisiert wurde das Projekt evidenzbasiert auf Grundlage des User-Verhaltens sowie unter Anwendung agiler Entwicklungsmethoden und virtueller Sprints in weniger als neun Monaten.

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